Berliner Schulschachmeisterschaft: Athene greift weiter oben an

Nun sind mittlerweile schon zwei weitere Runden  der Berliner Schulschachmeisterschaft gespielt. In der zweiten Runde trafen wir Ende November auf die Erich-Kästner-Grundschule. Dies kooperiert ebenfalls mit dem Schachverein SV Königsjäger-Süd-West, sodass sich die meisten Spieler aus dem gemeinsamen Vereinstraining kannten. Wir rotierten, sodass der starke Andreas diesmla aussetzte. An Brett 1 gewann Leander eine unaufregende Partie. An Brett 2 konnte Tony seine Partie ebenfalls siegreich gestalten. Nicholas an Brett 3 hatte den Sieg also in der Hand. Leider stellte er dann eine Dame ein und verlor. Arne an Brett 4 musste leider Lehrgeld für seine geringe Erfahrung in längeren Partien zahlen. Er spielte zu schnell und verlor alsbald. Die Hinrunde ging also 2:2 aus.

Für die Rückrunde hatten wir uns vorgenommen unbedingt den Mannschaftssieg zu holen. Leider ging sie genauso los wie die Hinrunde. Arne verlor schnell, während Leander und Tony gewannen. In leicht besserer Stellung einigte sich Nicholas mit seinem Gegner auf Remis und sicherte sich den knappen Mannschaftssieg von insgesamt 4,5:3,5.

 

Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Runden war klar, dass wir in der dritten Runde auf ein absolutes Top-Team treffen werden. So geschah es dann auch, uns wurde die Private Grundschule Pankow, der Vorjahresmeister zugelost. Ich war im Vorhinein überhaupt nicht sicher, wie es ausgehen würde. Von einem Remis bis zu einer totalen Niederlage war alles drin. Hochmotiviert gingen Leander, Tony, Andreas und Nicholas zu Werke. Alle nutzen ihre Bedenkzeit voll aus und gaben sich keine Blöße. Als erster konnte Leander an Brett 1 gegen eine Berliner Kaderspielerin ein gewonnenes Endspiel sicher zu Ende bringen. Tony stand an Brett 2 materiell völlig ausgeglichen, doch waren seiner Figuren eingeengter, als die des Gegner. Er kämpfte lange und verteidigte ausgesprochen gut, musste sich aber letzendlich dem Gegner geschlagen geben. An Brett 4 agierte Nicholas lange gut. Doch dann wählte er das falsche Turmopfer und stand auf Verlust. Zum Glück stellte sein Gegner plötzlich einzügig die Dame ein, sodass Nicholas am Ende doch noch gewann. Andreas stand wieder in einer guten Angriffsstellung. Leider gab es bei bestem Willen keine Mattkombination mit Dame und Läufer. Dann kam er in Zeitnot und machte kleine Fehler. Der letzte Fehler war die Einstellung der Dame durch einen Spieß. Somit hatten wir ein 2:2 gegen den Berliner Schulschachmeister 2018 erkämpft!

Nun kam die Rückrunde. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits 16 Uhr und die Kinder waren an diesem Freitagnachmittag nach einer langen Schulwoche natürlich müde. Doch sie ließen sich die Müdigkeit nicht anmerken und boten auch im Rückspiel dem Gegner Paroli. Jedoch musste Tony schon in der Eröffnung mit einem Materialnachteil kämpfen, während Leander bald einen Läufer hergeben musste, um nicht mattgesetzt zu werden. Andreas sorgte zwischendurch für einen hoffnungsschimmer. In einer komplizierten Stellung in der Andreas‘ König ungeschützt war und ich schon mit einem 0:3 rechnete, übersah sein Gegner plötzlich ein Matt, was sich Andreas nicht zweimal sagen ließ. Also 1:2. Nun schauten alle auf Nicholas Brett. Dieser hatte leider im Mittelspiel einen guten Zug übersehen. Sein Gegner wandelte um und konnte mit der Dame gewinnen. 1:3.

Schade, dass das Team mit der 3:5-Niederlage nicht für diesen starken Wettkampf belohnt wurde. Es war das bisher beste Spiel der Saison! Wir waren kurz davor einem Favoriten ein Bein zu stellen, sodass auch der gegnerische AG-Leiter annerkannte, dass wir mit dieser Leistung „auf jeden Fall ins Finale kommen werden“. Ich hoffe, dass er Recht behält. In der nächsten Runde spielen wir zu Hause gegen die Richard-Wagner-Grundschule. Hier sind noch Ergebnisse und die Tabelle.

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