2. SESB-Schulschachturnier 2018

Turnier für alle Staatlichen Europaschulen Berlins

Am Montag, den 28. Mai fand das 2. SESB-Schulschachturnier statt. Alle staatlichen Europaschulen Berlins waren eingeladen bis zu zwei Mannschaften zu entsenden. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es in diesem Jahr auch ein parallel stattfindendes Open-Turnier, so dass alle teilnehmenden Spieler Schach spielen konnten. Das Gymnasium Steglitz war ein großartiger Gastgeber. Die Aula ein schöner und praktikabler Spielort. Herzlichen Dank an die Schulleiterin Frau Antje Lükemann, die das Turnier unterstützt hat!

Die Teilnehmerzahl  stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Insgesamt nahmen 95 Schülerinnen und Schüler verteilt auf 17 Mannschaften aus zwölf Europaschulen Berlins teil. Die Schirmherrschaft hatte der Schach-Großmeister Michael Richter inne. Das Spielmaterial stellte der Schachverein Königsjäger Süd-West aus Zehlendorf zur Verfügung.

Großartige Sponsoren sorgten nicht nur für tolle Preise sondern auch für ein kulinarisches Highlight.Bio

Bio-Lüske aus Lichterfelde West sorgte mit einem Bio-Saft und einem Müsli-Riegel für ein gesundes Frühstück am Brett.
Gregorys Café bot allen Spielern und Betreuern ein üppiges und sehr leckeres Mittagsbuffet aus Wrap, Baguettes, Pitas Gregorysund diversen griechischen Leckereien!

Euroschach-Dresden gab jedem Spieler eine Ausgabe der Zeitschrift Jugendschach mit.euro

Karl das kulturelle Schachmagazin sorgte auch bei den Betreuern für Freude. Jeder Trainer und Betreuer durfte eine Ausgabe mit nach Hause nehmen.
karl

iSchach stellte bereits letzten Jahr den tollen Wanderpokal zur Verfügung.

ischach

Bereits um 08:30 Uhr fanden sich die ersten Mannschaften ein. Die Aula des Gymnasiums Steglitz füllte sich und die ersten Trainingspartien wurden gespielt. Jeder Spieler bekam sein Namensschild und die ersten Mannschaftsfotos wurden vor dem Roll-Up und der Sponsorenwand geknipst.

Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Der Ehrgeiz war zu spüren. Grundschüler missen sich mit Gymnasiasten und eine schöne Eigenschaft dieses hervorragenden Sports ist genau das. Das Alter spielt keine Rollen. Oft gingen die Grundschüler als Sieger hervor.

Das Open-Turnier wurde sehr gut angenommen und schnell wurden die ersten drei Runden gespielt bevor es in einer längeren Mittagspause ging. Für das leibliche Wohl war dann unseren großartigen Sposor gesorgt.

Am Rande der Partien und in der Pause entwickelten sich interessante Gespräche unter den Betreuern. Erfahrungsaustausch sowie Verabredungen zu weiteren Freundschaftsspielen waren positive Ergebnisse.

Preise für alle

Zur Siegerehrung nach sieben gespielten Runden durften alle Spielerinnen und Spieler viele Geschenke überreicht durch die Schulleiterin Frau Lükemann  und vom Schach-Großmeister Michael Richter entgegen nehmen. Für die drei Erstplatzierten gab es Mannschaftspokale. Für den Turniersieger, der Lew-Tolstoi Schule gab es zusätzlich den Wanderpokal. Alle Spielerinnen und Spieler erhielten eine Medaille, eine Urkunde, ein Jugendschachheft sowie ein Schachposter. Zusätzlich gab es für die einzelnen Mannschaften jeweils eine DVD über den norwegischen Schachweltmeister Magnus Carlsen oder eine DVD über Spieleröffnungen sowie ein Schachbrett mit Figuren für die Schach-AG der Schule. Zusätzlich wurden die besten Spielerinnen und Spieler mit und ohne Vereinszugehörigkeit geehrt.

Vor der Siegerehrung wurde auch das Gewinnspiel aufgelöst. Gesucht wurde ein Name für das zweite Maskottchen des Turniers, ein aus Pappmache angefertigter König. Jedes Kind konnte sich mit Namensvorschlägen beteiligen. Die Jury hatte keinen leichten Job. Es gingen über 70 Vorschläge ein. Schließlich gewann der Vorschlag:
„Herr Matt“ der sich zu „Herr Schachler“ das Maskottchen vom letzten Jahr gesellte.
Die Turnierhomepage: www.sesb-schulschachturnier.de

Fotos: hier

Ergebnisse: hier

Fazit

Das 2. SESB-Schulschachturnier hat es wieder geschafft Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Muttersprachen zusammenzuführen. Neben dem Leistungsgedanken zeigt dieses Turnier, dass auch andere Werte wie Offenheit, Fairness, Toleranz und interkulturelle Kompetenz durch das Schachspiel vermittelt werden können. Es war für alle Beteiligten erneut eine sehr positive Erfahrung.

Athanasios Vassiliou
Berlin, 06. Juni 2018

 

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Deutsche Meisterschaft Grundschulen 2018 06. – 09. Mai 2018

Hier sind wir nun – Friedrichroda 2018!
Erstes Etappenziel erreicht. Vor drei Jahren haben wir mit der AG begonnen. Mit einem durchdachten Konzept und einem klaren Ziel vor Augen. Als 3. platzierte Grundschule in Berlin haben wir uns für die Deutsche Schulschachmeisterschaft 2018 qualifiziert.  Nun wollten wir uns mit den Besten messen. Wir wollten beweisen, dass unser Erfolg in Berlin kein Zufall war. 78 Mannschaften aus ganz Deutschland mit 434 Grundschüler wollten das Gleiche beweisen.

Ganz zu Beginn dieses Berichts möchte ich mich bei Doerte Alex und Sabine Hafener bedanken die mitgefahren sind und großartig unterstützt haben.

Ein sehr großer Dank geht auch an unseren Sponsor Gregorys, der uns mit T-Shirts ausgestattet hat.Trikots-Athene

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Wir sind nicht mit der allerstärksten Mannschaft angereist aber dennoch mit viel Hoffnung und Ehrgeiz im Gepäck. Es sollten 9 Runden mit jeweils 30 Minuten Bedenkzeit gespielt werden. Unsere suboptimale Vorbereitung (keine AG nach den Osterferien) erlaubte es nicht, das Gefühl von 30 Minuten Spielzeit nachvollziehen und empfinden zu können. Ein Nachteil, wie sich in den ersten Runden zeigen sollte.

Teamphoto

Unser Team mit T-Shirts vom neuen Sponsor: Gregorys www.gregorysgermany.de

Unsere Aufstellung:

 

  1. Vassiliou, Leander
  2. Kakanis, Nicholas
  3. Nguyen, Tony
  4. Hafener, Arne

Weitere Fotos hier
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Zu Besuch bei den Besten der Welt -Kandidatenturnier 2018

Das haben sich unsere Kinder wirklich verdient!! Durch eine großzügige Unterstützung der Deutschen Schachjugend konnte unsere Mannschaft das Kandidatenturnier 2018 besuchen.

Wir haben zwar noch keine Bewerbung für das Qualitätssiegel abgegeben, dennoch sind wir als Schule in den letzten Jahren u.a. durch ihr Projekt beim Innovationstopf aufgefallen. Zu Beginn gab es vor dem Rundenbeginn um 15 Uhr eine kurze Führung durch das Kühlhaus. So konnten wir einmal aus der Nähe ausschauen, wie die Großmeister zwischen den Trennwänden im ersten Stock sitzen. Anschließend folgte der Perspektivenwechsel und es ging auf die Galerien: eben noch den Bretten nahe, sah man sie nun aus der Vogelperspektive. Die Führung endete mit dem obligatorischen Gruppenfoto im Pressebereich. Bevor es für unsere Truppe wieder nach Hause ging, haben sich die Schüler nochmal ordentlich im Schachcafé ausgetobt und den Besuchern gezeigt, dass Alter im Schach keine Rolle spielt.

 

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Das Team der Athene – Grundschule

3.Platz

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Berliner Schulschachmeisterschaft der Grundschulen 2018

1.Runde_

1. Runde gegen Erich-Kästner

Als weißer Fleck auf der Landkarte machten sich 6 Schüler/innen der Athene-Grundschule am Mittwoch nach Prenzlauer Berg zur Endrunde der Berliner Schulschachmeisterschaft auf. Zwar hatten wir schon zweimal am Schnellschachturnier teilgenommen doch bei der Endrunde mit längerer Bedenkzeit waren wir ein noch unbeschriebenes Blatt. Dementsprechend wussten wir noch nicht, wie weit unser Weg führen wird. Ziel war es uns für die Finalrunde der letzten 4 Mannschaften zu qualifizieren. Doch war auch klar, dass unserer Gegner genauso in ihren Schach-AGs regelmäßig trainieren und auch über Vereinsspieler verfügen, die zusätzliches Training in der Woche haben.

Andreas

Andreas Georgiadis

Für uns bedeutet es, dass wir in unserer 4-er-Gruppe unter die besten zwei kommen mussten, um uns fürs Halbfinal zu qualifizieren. Nach der Auslosung war klar, dass wir in der Gruppe gegen die Erich-Kästner-Grundschule, die Grundschule Alt-Schmargendorf und die Private Grundschule Pankow antreten müssen. Eine sehr starke Gruppe! Mit der Erich-Kästner hatten wir den amtierenden Deutschen-Vizemeister zugelost bekommen (auch wenn dieses Jahr die Schule mit veränderter Mannschaft antrat) und mit der privaten Grundschule Pankow den absoluten Favoriten auf den Berliner Meistertitel. Eine Mannschaft gespickt mit Vereinsspielern und einer Durchschnitts-Wertungszahl von über 1200! Auch die Mannschaft aus Alt-Schmargendorf ist nicht zu unterschätzen. Der Trainer Florent Meyer hat viel Erfahrung und bereits die Judith-Kerr zur Deutschen Meisterschaft letztes Jahr geführt!

Nicholas

Nicholas Kakanis

Zuerst kam es zum Wettkampf gegen die Erich-Kästner-Grundschule. Diese kooperiert genauso wie wir mit dem Schachverein „SV Königsjäger Süd-West“, sodass es nicht erstaunlich war, dass Leander Vassiliou an Brett 1 auf den Vereinskameraden Simon Bretzel traf. Simon konnte Leander auch schon im frühen Mittelspiel in die Enge treiben weshalb es für uns umso erleichternder war, dass Andreas Georgiadis an Brett 3 mit einem Angriff mit Dame und Springer mattsetzen konnte und wir schnell 1:0 in Führung gingen. Auch Tony Nguyen und Nicholas Kakanis konnten an Brett 2 und 4 punkten. Als durch die 3:0-Führung der Sieg sicher war, viel auch der Druck von Leander, der sich befreien und überraschend gewinnen konnte, sodass am Ende ein etwas schmeichelhaftes 4:0 für uns zu Buche stand.

Tony

Tony Nguyen

Danach mussten wir gegen die Alt-Schmargendorfer Grundschule bestehen. In gleicher Besetzung sah es am Anfang nicht gut für uns aus. Andreas stand schlechter, Tony hatte eine Figur weniger. Schließlich konnte Nicholas einen wertvollen Punkt holen. Nachdem Andreas das Spiel noch erfolgreich drehen konnte, durfte sich Tony auf Remis einigen, um den Mannschaftssieg perfekt zu machen. Da er materiellen und positionellen Nachteil, war es für ihn umso erleichternder. Als letzter beendete Leander seine Partie und konnte uns das 3,5:0,5 sichern.

Leander

Leander und Arne

Zuletzt hatten wir es mit der Privaten Grundschule zu tun, die schon als Berliner Meister gehandelt wurde. Da wir genauso wie Pankow mit zwei Siegen im Halbfinale standen, änderten wir die Aufstellung. Neben Leander an Brett 1 und Nicholas, der auf Brett 2 vorrückte, waren nun Irini Magkli und Arne Hafener am Start. Beide hatten ihre Erfahrungen beim Schnellschachturnier gesammelt. Gegen die starken Pankower hatten aber beide nicht viel entgegenzusetzen. Der offene König wurde bald zum Angriffsziel und musste der Bedrohung der gegnerischen Figuren erliegen. Leander musste sich dann auch dem starken Gegner beugen, während Nicholas an Brett 2 noch um den Ehrenpunkt kämpfte. Im Endspiel spielte er jedoch ungenau und konnte am Ende von Glück reden, noch mit einem Remis davonzukommen, da der Gegner einen Doppelangriff übersah. So endete der Wettkampf mit 0,5:3,5.

Vorrunde

2. Runde gegen Alt-Schmargendorf

Als Zweitplatzierter mussten wir im Halbfinale gegen den Erstplatzierten der anderen Gruppe, gegen die Lew-Tolstoi-Schule, antreten. An Brett 1 kam es zur dritten Auflage des Duells zwischen Leander und Veronika Mirnaya. Die beiden sind schon zuvor zweimal bei Jugendturnieren aufeinander getroffen. Dabei konnte Leander gegen die Kaderspielerin beim Jugendwinteropen gewinnen, verlor dafür aber bei der Vorrunde zur Einzelmeisterschaft. Es sollte mit Schwarz ein schweres Spiel für ihn werden.

Unser Team vor dem Halbfinale

Den ersten Punkt aber sicherte Nicholas an Brett 4. Er spielte taktisch sehr raffiniert und konnte bald sehr viel Material des Gegners erobern, darunter durch eine Springergabel die Dame des Gegners. Ein schönes Matt in der Mitte des Spielfelds sicherte uns die 1:0-Führung. Doch die Freude über die 1:0-Führung verflog ziemlich schnell, denn an den anderen drei Brettern standen wir schlechter. Andreas‘ Material neigte sich dem Ende, während sein Gegner noch über eine große Anzahl an Figuren und eine umgewandelte Dame verfügte, sodass das 1:1 unvermeidbar war. Tony verteidigte sich um Doppelturmendspiel zunächst gut, konnte jedoch kein Mittel gegen das Einbrechen des gegnerischen Königs finden. So stand es 1:2. Leander Fehler in der Eröffnung führte zu einer schlechteren Stellung und zum Verlust einer Leichtfigur im Mittelspiel. Danach verbrauchte er in Folge viel Bedenkzeit. Seine sehr erfahrene Gegnerin ließ sich das nicht zweimal sagen und blies zum erfolgreichen Mattangriff. 1:3

Pokale

Welcher sollte es werden?

Damit war der Traum vom Finale geplatzt. Doch wir wollten uns im Spiel um den 3. Platz nochmal alles geben. Ein Spaziergang an der frischen Luft und motivierende Worte sollten für einen klaren Kopf sorgen. Unser Gegner war die Richard-Wagener-Grundschule, die im anderen Halbfinale den Pankowern unterlegen war. Nachdem es bei Leander, Tony und Nicholas besser aussah, hatte Andreas bald eine Figur weniger. Nun kam es, wie es kommen musste, Tony übersah mit einer Qualle mehr (Qualle = Qualität: Wenn einer eine Leichtfigur (Läufer oder Springer) und der andere einen Turm besitzt, hat der erste Spieler eine Qualität weniger, der andere eine Qualität mehr) eine Mattkombination, die zum „Arabischen Matt“ führte, während Nicholas in deutlich besserer Stellung Patt setzte, sodass wir beim Stand von 0,5:1,5 zittern mussten. Zum Glück konnte Andreas die Figur zurückerobern und Matt setzen, ehe Leander seinen Gegner bezwang. So konnten wir mit 2,5:1,5 als Sieger aus dem Wettkampf gehen und den 3. Platz erreichen.

Pokal und Medaile

Bei unserer ersten Teilnahme der 3. Platz

Alle unsere Kinder haben gezeigt, dass sie gutes Schach spielen können. Sie gehen mit großer Freude in die Spiele aber auch mit dem nötigen Ehrgeiz. Wir konnten bisher große Entwicklungssprunge bei allen feststellen und sind sehr stolz diese Gruppe begleiten zu können. Nun freuen wir uns auf unsere erste Teilnahme an der Deutschen Schulschachmeisterschaft!

Mannschaft

Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler/innen! Ihr habt bei unserer ersten Teilnahme gleich den dritten Platz erspielt; eine großartige Leistung !!!

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3. Platz bei der Berliner Schulschachmeisterschaft der Grundschulen

1.Runde_

1. Runde gegen die Erich-Kästner Grundschule

Als weißer Fleck auf der Landkarte machten sich 6 Schüler/innen der Athene-Grundschule am Mittwoch nach Prenzlauer Berg zur Endrunde der Berliner Schulschachmeisterschaft auf. Zwar hatten wir schon zweimal am Schnellschachturnier teilgenommen doch bei der Endrunde mit längerer Bedenkzeit waren wir ein noch unbeschriebenes Blatt. Dementsprechend wussten wir noch nicht, wie weit unser Weg führen wird. Ziel war es uns für die Finalrunde der letzten 4 Mannschaften zu qualifizieren. Doch war auch klar, dass unserer Gegner genauso in ihren Schach-AGs regelmäßig trainieren und auch über Vereinsspieler verfügen, die zusätzliches Training in der Woche haben.

Andreas

Andreas Georgiadis

Für uns bedeutet es, dass wir in unserer 4-er-Gruppe unter die besten zwei kommen mussten, um uns fürs Halbfinal zu qualifizieren. Nach der Auslosung war klar, dass wir in der Gruppe gegen die Erich-Kästner-Grundschule, die Grundschule Alt-Schmargendorf und die Private Grundschule Pankow antreten müssen. Eine sehr starke Gruppe! Mit der Erich-Kästner hatten wir den amtierenden Deutschen-Vizemeister zugelost bekommen (auch wenn dieses Jahr die Schule mit veränderter Mannschaft antrat) und mit der privaten Grundschule Pankow den absoluten Favoriten auf den Berliner Meistertitel. Eine Mannschaft gespickt mit Vereinsspielern und einer Durchschnitts-Wertungszahl von über 1200! Auch die Mannschaft aus Alt-Schmargendorf ist nicht zu unterschätzen. Der Trainer Florent Meyer hat viel Erfahrung und bereits die Judith-Kerr zur Deutschen Meisterschaft letztes Jahr geführt!

Nicholas

Nicholas Kakanis

Zuerst kam es zum Wettkampf gegen die Erich-Kästner-Grundschule. Diese kooperiert genauso wie wir mit dem Schachverein „SV Königsjäger Süd-West“, sodass es nicht erstaunlich war, dass Leander Vassiliou an Brett 1 auf den Vereinskameraden Simon Bretzel traf. Simon konnte Leander auch schon im frühen Mittelspiel in die Enge treiben weshalb es für uns umso erleichternder war, dass Andreas Georgiadis an Brett 3 mit einem Angriff mit Dame und Springer mattsetzen konnte und wir schnell 1:0 in Führung gingen. Auch Tony Nguyen und Nicholas Kakanis konnten an Brett 2 und 4 punkten. Als durch die 3:0-Führung der Sieg sicher war, viel auch der Druck von Leander, der sich befreien und überraschend gewinnen konnte, sodass am Ende ein etwas schmeichelhaftes 4:0 für uns zu Buche stand.

Tony

Tony Nguyen

Danach mussten wir gegen die Alt-Schmargendorfer Grundschule bestehen. In gleicher Besetzung sah es am Anfang nicht gut für uns aus. Andreas stand schlechter, Tony hatte eine Figur weniger. Schließlich konnte Nicholas einen wertvollen Punkt holen. Nachdem Andreas das Spiel noch erfolgreich drehen konnte, durfte sich Tony auf Remis einigen, um den Mannschaftssieg perfekt zu machen. Da er materiellen und positionellen Nachteil, war es für ihn umso erleichternder. Als letzter beendete Leander seine Partie und konnte uns das 3,5:0,5 sichern.

Leander

Leander und Arne

Zuletzt hatten wir es mit der Privaten Grundschule zu tun, die schon als Berliner Meister gehandelt wurde. Da wir genauso wie Pankow mit zwei Siegen im Halbfinale standen, änderten wir die Aufstellung. Neben Leander an Brett 1 und Nicholas, der auf Brett 2 vorrückte, waren nun Irini Magkli und Arne Hafener am Start. Beide hatten ihre Erfahrungen beim Schnellschachturnier gesammelt. Gegen die starken Pankower hatten aber beide nicht viel entgegenzusetzen. Der offene König wurde bald zum Angriffsziel und musste der Bedrohung der gegnerischen Figuren erliegen. Leander musste sich dann auch dem starken Gegner beugen, während Nicholas an Brett 2 noch um den Ehrenpunkt kämpfte. Im Endspiel spielte er jedoch ungenau und konnte am Ende von Glück reden, noch mit einem Remis davonzukommen, da der Gegner einen Doppelangriff übersah. So endete der Wettkampf mit 0,5:3,5.

Vorrunde

2. Runde gegen Alt-Schmargendorf

Als Zweitplatzierter mussten wir im Halbfinale gegen den Erstplatzierten der anderen Gruppe, gegen die Lew-Tolstoi-Schule, antreten. An Brett 1 kam es zur dritten Auflage des Duells zwischen Leander und Veronika Mirnaya. Die beiden sind schon zuvor zweimal bei Jugendturnieren aufeinander getroffen. Dabei konnte Leander gegen die Kaderspielerin beim Jugendwinteropen gewinnen, verlor dafür aber bei der Vorrunde zur Einzelmeisterschaft. Es sollte mit Schwarz ein schweres Spiel für ihn werden.

 

Unser Team vor dem Halbfinale

Den ersten Punkt aber sicherte Nicholas an Brett 4. Er spielte taktisch sehr raffiniert und konnte bald sehr viel Material des Gegners erobern, darunter durch eine Springergabel die Dame des Gegners. Ein schönes Matt in der Mitte des Spielfelds sicherte uns die 1:0-Führung. Doch die Freude über die 1:0-Führung verflog ziemlich schnell, denn an den anderen drei Brettern standen wir schlechter. Andreas‘ Material neigte sich dem Ende, während sein Gegner noch über eine große Anzahl an Figuren und eine umgewandelte Dame verfügte, sodass das 1:1 unvermeidbar war. Tony verteidigte sich um Doppelturmendspiel zunächst gut, konnte jedoch kein Mittel gegen das Einbrechen des gegnerischen Königs finden. So stand es 1:2. Leander Fehler in der Eröffnung führte zu einer schlechteren Stellung und zum Verlust einer Leichtfigur im Mittelspiel. Danach verbrauchte er in Folge viel Bedenkzeit. Seine sehr erfahrene Gegnerin ließ sich das nicht zweimal sagen und blies zum erfolgreichen Mattangriff. 1:3

Pokale

Welcher sollte es werden?

Damit war der Traum vom Finale geplatzt. Doch wir wollten uns im Spiel um den 3. Platz nochmal alles geben. Ein Spaziergang an der frischen Luft und motivierende Worte sollten für einen klaren Kopf sorgen. Unser Gegner war die Richard-Wagener-Grundschule, die im anderen Halbfinale den Pankowern unterlegen war. Nachdem es bei Leander, Tony und Nicholas besser aussah, hatte Andreas bald eine Figur weniger. Nun kam es, wie es kommen musste, Tony übersah mit einer Qualle mehr (Qualle = Qualität: Wenn einer eine Leichtfigur (Läufer oder Springer) und der andere einen Turm besitzt, hat der erste Spieler eine Qualität weniger, der andere eine Qualität mehr) eine Mattkombination, die zum „Arabischen Matt“ führte, während Nicholas in deutlich besserer Stellung Patt setzte, sodass wir beim Stand von 0,5:1,5 zittern mussten. Zum Glück konnte Andreas die Figur zurückerobern und Matt setzen, ehe Leander seinen Gegner bezwang. So konnten wir mit 2,5:1,5 als Sieger aus dem Wettkampf gehen und den 3. Platz erreichen.

Pokal und Medaile

Bei unserer ersten Teilnahme der 3. Platz

Alle unsere Kinder haben gezeigt, dass sie gutes Schach spielen können. Sie gehen mit großer Freude in die Spiele aber auch mit dem nötigen Ehrgeiz. Wir konnten bisher große Entwicklungssprunge bei allen feststellen und sind sehr stolz diese Gruppe begleiten zu können. Nun freuen wir uns auf unsere erste Teilnahme an der Deutschen Schulschachmeisterschaft!

Mannschaft

Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler/innen! Ihr habt bei unserer ersten Teilnahme gleich den dritten Platz erspielt; eine großartige Leistung !!!

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Erster Schritt erfolgreich – wir stehen im Halbfinale!

Bei der gestrigen Endrunde konnte unsere Mannschaft in der Wettkampfklasse 5 (1.-4. Klasse) erfolgreich abschneiden. In den drei Partien gegen andere Schulen konnten zwei Siege eingefahren werden (gegen die Erich-Kästner-Grundschule 4:0 und gegen die Alt-Schmargendorf-Grundschule 3,5:0,5). Nur in der letzten Runde musste eine Niederlage hingenommen werden (gegen die Private Grundschule Pankow0,5:3,5).

Besonders erfolgreich war Andreas mit 2 von 2. Weitere Punkte wurden von Nicholas, Leander und Tony beigesteuert. Unsere „Ersatzspieler“ Irini und Arne kamen nur einmal zum Einsatz. Sie konnten zwar keine Punkte beisteuern, doch bei ihrem jeweils ersten Turnier mit längerer Bedenkzeit wertvolle Erfahrung sammeln, die sie bestimmt bald in Siege verwandeln können. Am Samstag erfolgt die Finalrunde mit Halbfinale und Finale (oder ggf. Spiel um den dritten Platz). Dort treffen wir zuerst auf die Lew-Tolstoi-Grundschule.

Ein ausführlicher Bericht erfolgt dann nach der Finalrunde am Samstag.

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2. Mädchenturnier Käthe-Kollwitz-Gymnasium 2018

Am 31. Januar fand am Käthe Kollwitz Gymnasium das 2. Schachturnier für Mädchen der Klassen 1 – 6 statt. Es wurden 6. Runden im Schweizer System gespielt mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spielerin.

Irini und Danaé haben mit großem Erfolg am Turnier teilgenommen

Irini und Danaé haben mit großem Erfolg am Turnier teilgenommen

Danaé

Danaé

Danaé konnte bei ihrer allerersten Turnier Teilnahme wirklich überzeugen und sammelte 3 von 6 möglichen Punkte. Das bescherte ihr in der Gesamtwertung den 11. Platz unter 25 Teilnehmerinnen. In der Kategorie der 3. Klasse hat sie sogar die Goldmedaillie mitgenommen! Wir hoffen, dass diese Erfahrung und das Ergebnis Danaé einen Schub geben und sie auch in Zukunft an weiteren Turnieren teilnehmen wird.

Irini am Brett

Irini am Brett

Mit etwas mehr Erfahrung ging Irini an den Start. Sie konnte ebenfalls 3 Punkte einfahren und belegte damit in der Gesamtwertung den 15. Platz. Jedoch konnte auch Irini eine Medaillie mitnehmen und zwar in Silber. Sie belegte nämlich den 2. Platz in der Kategorie der 3. Klasse.

Die Tabelle und die Seite des Veranstalters gibt es hier
Mehr Fotos gibt es hier

Herzlichen Glückwunsch an beide Spielerinnen!

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Jugend-Winter-Open 2018

Parallel zu den Endrunden der Berliner Jugend-Einzelmeisterschaft fand das Kinder-Winter-Open (KWO) statt. Ein offenes Turnier für alle Kinder des Jahrgangs 2006 und jünger mit einer DWZ Grenze von 800. Am KWO nahmen vom 03. – 04. Februar 87 Kinder teil, darunter auch Vanessa, Tony, Andreas und Nicholas. Es wurden 7 Runden mit 90 Minuten Bedenkzeit pro Spieler gespielt.

Andreas

Andreas

Ein sehr gutes Turnier mit der Möglichkeit aufs Treppchen zusteigen hat Andreas Georgiadis gespielt. Er sammelte 5 von 7 möglichen Punkten. Am Ende belegte er in der Gesamtwertung einen hervorragenden 9 Platz von 87 Kindern. In der U10 Wertung landete er sogar auf dem 5. Platz von 33 Kindern.

 

Nicholas 3. Platz

Nicholas 3. Platz

Ebenfalls ein super Turnier spielte Nicholas Kakanis. Er sammelte 4 von 7 Punkten. Damit kam er in der Gesamtwetung zwar nur auf den 24. Platz. Jedoch belegte er mit seinem Ergebnis in der U8 Kategorie den 3. Platz nur einen halben Punkt hinter den ersten beiden Plätzen. Damit hat Nicholas bereits seinen dritten Pokal bei Turnieren der Berliner Schachjugend erspielt!

Vanessa hat uns alle am meisten überrascht. Sie spielte nach sehr langer Zeit mal wieder ein größeres Turnier mit und wusste zu überzeugen. Sie sammelte 4 von 7 Punkten und belegte in der Mädchenwertung einen hervorragenden 8. Platz.

Vanessa

Vanessa

In der letzten Partie ist ihr leider nicht gelungen das Endspielt siegreich zu gestalten. Damit wäre sie auch aufs Treppchen gestiegen. Aber die Erfahrung bringt sie weiter und das nächste Turnier kommt bestimmt.

Für ihren Brunder Tony wäre das Turnier sicherlich noch besser verlaufen als es das Endergebnis vermuten lässt. Nach dem ersten Tag hatte er bereits 3 Siege auf dem Konto. Leider hat er sich am zweiten Tag für ein Fussballturnier entschieden, so dass aus einer guten Platzierung nichts wurde.

Weitere Fotos hier

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Bericht: Freundschaftsspiel mit dem Gymnasium Steglitz

Athene Grundschule vs. Gymnasium Steglitz

Am Freitag, den 26.01 hatten wir das Gymnasium Steglitz für einem Freundschaftsspiel zu Gast. Vereinbart waren 3 Runden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Uns erwartete ein sehr motivierter Gegner. Am Ende gingen 2 Runden an unseren Gast und 1 Runde an uns. Wichtiger jedoch als das Ergebnis sind die Erfahrungen und gewonnene Spielpraxis.

Willkommen an der Athene

Willkommen an der Athene

1. Runde
In der 1. Runde traten wir nicht in der stärksten Formation an, so dass unsere Gäste mehr Punkte sammeln konnten. Mit 3,5 zu 2,5 ging die Runde ans Gymnasium Steglitz.

Am 1. Brett konnte Leander gegen Kimon gewinnen, da sein Gegner eine Läufer-Dame Batterie übersah. Lavinia konnte jedoch gegen Nicholas an Brett 2 einen klaren Sieg erspielen. Am 3. Brett stand bei Tony am Ende Läufer und König auf dem Brett und es folgte die Punkteteilung. Arne verlor leider nach anfänglich guter Stellung am 5. Brett gegen Harris und Antonis sammelte am 6. Brett wertvolle Erfahrungen.

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